Ein Journalist berichtet über Folter in einer Haftanstalt in Donezk. - © picture alliance/dpa/TASS
Ein Journalist berichtet über Folter in einer Haftanstalt in Donezk. | © picture alliance/dpa/TASS

NW Plus Logo Haftanstalt in Donezk Die "Isolation" ist das schlimmste Foltergefängnis der Ostukraine

Der Journalist Stanislaw Aseyev wurde 28 Monate gefangen gehalten und misshandelt. Jetzt legt er in einem Buch Zeugnis ab über unvorstellbare Grausamkeiten im 21. Jahrhundert.

Jan Emendörfer

Stanislaw Aseyev ist eher ein stiller Mensch, und er wirkt sehr ernst. Selten huscht ein Lächeln über sein Gesicht. Der 32-Jährige hat Furchtbares erlebt. Er verbrachte 28 Monate in den Folterkellern der „Isolation". So heißt inoffiziell eine Haftanstalt, die in der ostukrainischen Industriestadt Donezk in einer ehemaligen Fabrik für Isoliermaterial eingerichtet worden ist. Die Häftlinge nennen den an der Adresse Heller Weg Nummer 3 gelegenen Schreckensort auch „Dachau von Donezk".

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