Eine Cannabis-Plantage mit Nutzhanf für Textilien und Hanföl. - © picture alliance / Geisler-Fotopress
Eine Cannabis-Plantage mit Nutzhanf für Textilien und Hanföl. | © picture alliance / Geisler-Fotopress

NW Plus Logo Interview Legalisierung von Cannabis: Apotheken bereit zur Abgabe - unter Bedingungen

"Wenn es zu einer Legalisierung kommt, gibt es zwei Möglichkeiten: Wir können Abseits stehen oder Teil der Lösung sein", sagt Gabriele Regina Overwiening.

Tim Szent-Ivanyi

Frau Overwiening, schon jetzt ist klar, was im Ampel-Koalitionsvertrag stehen wird: Die Legalisierung von Cannabis. Und die früher als Apothekerpartei kritisierte FDP will ihrer Branche dabei das Verkaufsmonopol geben. Wollen Sie es überhaupt haben?
Gabriele Regina Overwiening: Zunächst einmal: Ob Cannabis als Genussmittel zugelassen wird, ist eine politische Entscheidung. Hier mischen wir uns nicht ein, zumal unsere Mitgliedschaft in dieser Frage keine einheitliche Meinung hat. Nach einer Umfrage sind rund zwei Drittel der Apothekerinnen und Apotheker und ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für eine Legalisierung, ein Drittel aber dagegen. Unstrittig ist jedoch, dass wir als Heilberufler in einen Zielkonflikt geraten, wenn wir uns daran beteiligen, dass Cannabis nach einer Legalisierung zu den Konsumenten kommt.

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