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"Wir fordern Aufklärung" steht in Großbuchstaben auf einem Transparent bei einer Demonstration zum zehnten Jahrestag der Enttarnung der Nazi-Terrorgruppe NSU am Oranienplatz in Kreuzberg. - © picture alliance/dpa
"Wir fordern Aufklärung" steht in Großbuchstaben auf einem Transparent bei einer Demonstration zum zehnten Jahrestag der Enttarnung der Nazi-Terrorgruppe NSU am Oranienplatz in Kreuzberg. | © picture alliance/dpa

Rassistische Mordserie Schwere Vorwürfe wegen mangelnder Aufarbeitung des NSU-Terrors

Auch Jahre nach der Verurteilung von Beate Zschäpe sind viele Fragen zur Terrozelle NSU offen. Am zehnten Jahrestag der Selbstenttarnung des Terrortrios wird massive Kritik am Umgang der Behörden mit deren Taten laut.

04.11.2021 | Stand 04.11.2021, 19:38 Uhr

Berlin/Erfurt (epd). Zehn Jahre nach Aufdeckung der rechtsextremen NSU-Terrorzelle hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) schwere Versäumnisse bei der Aufarbeitung der rassistischen Mordserie beklagt. Die Ernsthaftigkeit der rechtsextremistischen Bedrohung sei "ganz klar" nicht erkannt worden, sagte der neue Bundesratspräsident den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag): "Für mich bleibt der ungute Beigeschmack, dass der NSU nicht alleine gehandelt hat."

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