Die Keupstrasse. In der Straße verübten die Mitglieder der Terrorgruppe NSU im Jahr 2004 einen Nagelbombenanschlag, bei dem 22 Menschen verletzt wurden. - © picture alliance/dpa
Die Keupstrasse. In der Straße verübten die Mitglieder der Terrorgruppe NSU im Jahr 2004 einen Nagelbombenanschlag, bei dem 22 Menschen verletzt wurden. | © picture alliance/dpa
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Zehn Jahre NSU und was davon geblieben ist

Die Aufklärung der NSU-Morde wurde versprochen. Doch bis heute fühlen sich die Familien der Opfer alleingelassen. Fehlt der politische Wille?

Felix Huesmann
Jan Sternberg

Im Februar 2012, drei Monate nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), gab Angela Merkel ein Versprechen ab: „Als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland verspreche ich Ihnen: Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen", sagte sie den Hinterbliebenen der Mordopfer. „Sie hat ihr Versprechen gebrochen", sagt Seda Basay-Yildiz heute. Sie hat die Familie des NSU-Opfers Enver Simsek als Nebenklageanwältin im Münchener NSU-Prozess vertreten...

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