Sebastian Kurz nach der Erklärung seines Rücktritts im Bundeskanzleramt in Wien. - © REUTERS
Sebastian Kurz nach der Erklärung seines Rücktritts im Bundeskanzleramt in Wien. | © REUTERS
NW Plus Logo Nach Korruptionsfall

Vom Bundeskanzler zum Schattenkanzler? Kurz tritt ab und bleibt

Der Rücktritt war aus Sicht seines Koalitionspartners und der politischen Gegner überfällig. Im letzten Moment findet Österreichs Kurz Worte, die ihn als Staatsmann ausweisen sollen. Hat er einen Plan?

Matthias Röder

Wien. Das Wort "Rücktritt" vermied Sebastian Kurz. Er sprach lieber vom weniger endgültigen "Platz machen". Es scheint, Kurz ist als Kanzler in Österreich gegangen, um zurückzukommen. In seiner siebenminütigen Rede versuchte er den Eindruck des Staatsmanns zu erwecken, der aus Verantwortung für seine Heimat handelt. "Es geht nicht um mich, es geht um Österreich." Die Frage, die sich dabei aufdrängte, war: Warum erst jetzt, warum nicht schon gestern oder vorgestern? Die hochbrisanten Korruptionsvorwürfe der Staatsanwaltschaft sind seit Mittwoch bekannt...

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