Wer Finanzminister wird, muss sich auf kontroverse Zeiten einstellen, meint Christian Lindner, Fraktions- und Parteivorsitzender der FDP. - © picture alliance/dpa
Wer Finanzminister wird, muss sich auf kontroverse Zeiten einstellen, meint Christian Lindner, Fraktions- und Parteivorsitzender der FDP. | © picture alliance/dpa
NW Plus Logo FDP-Chef im Interview

"Wir müssen den Wohlstand erst erarbeiten, bevor wir ihn verteilen können"

Für Christian Lindner müsste der nächste Finanzminister viele Wünsche nach neuen Subventionen ablehnen - darunter auch für die Rente mit 63 Jahren.

Marco Fenske
Eva Quadbeck

Herr Lindner, auf einer Skala von 1 bis 10: Wie gut wären Sie als Finanzminister? Christian Lindner: Es geht um Inhalte. Im Unterschied zu Herrn Habeck wollen wir die Schuldenbremse nicht aufweichen, sondern für solide Finanzen respektieren. Herr Habeck wirbt für höhere Steuern, ich für niedrigere. Und anders als Herr Scholz will ich nicht mehr gemeinsame Schulden in Europa, sondern die finanzpolitische Eigenverantwortung erhalten. Und jetzt noch eine Zahl, bitte. So wenig ich anderen Kopfnoten gebe, so wenig bewerte ich mich selbst - und schon gar nicht für ein Amt, das ich nicht ausübe...

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