Die Koalition aus CDU und FDP will die Schweigepflicht für Ärzte lockern, die bei jungen Patienten auf einen Missbrauchsverdacht stoßen. - © Pixabay (Symbolbild)
Die Koalition aus CDU und FDP will die Schweigepflicht für Ärzte lockern, die bei jungen Patienten auf einen Missbrauchsverdacht stoßen. | © Pixabay (Symbolbild)
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Bei Missbrauchsverdacht: Koalition will Schweigepflicht lockern

Bislang können sich Ärzte nicht mit Kollegen darüber austauschen, wenn sie bei jungen Patienten vermuten, dass sie missbraucht werden. Denn dafür müssten die Eltern - eventuell die Täter- zustimmen.

Oliver Auster

Düsseldorf. Die Koalition aus CDU und FDP will die Schweigepflicht für Ärzte lockern, die bei jungen Patienten auf einen Missbrauchsverdacht stoßen. Ein neues Gesetz soll es den Medizinern erlauben, sich mit Kolleginnen und Kollegen über den jeweiligen Fall auszutauschen. Wie es im Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen heißt, ist es Ärztinnen und Ärzten bei einem Verdacht auf Kindesmisshandlung bisher grundsätzlich nicht erlaubt, sich ohne Erlaubnis der Eltern - und damit der eventuellen Täter - mit Kollegen zu besprechen. Das neue Gesetz soll hier Rechtssicherheit geben...

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