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In Deutschland sollen Menschen unter 60 Jahren nur noch in Ausnahmefällen mit Astrazeneca geimpft werden. - © REUTERS
In Deutschland sollen Menschen unter 60 Jahren nur noch in Ausnahmefällen mit Astrazeneca geimpft werden. | © REUTERS

EMA will Erklärung abgeben Risiko durch Astrazeneca-Impfung? Einschätzungen gehen auseinander

Ein kausaler Zusammenhang zwischen der Impfung und den Blutgerinnseln sei "möglich", hieß es bislang von der EMA. Die WHO sieht das anders.

07.04.2021 | Stand 07.04.2021, 10:15 Uhr

Genf (AFP). Die Experten-Einschätzungen über ein mögliches Gefahrenpotenzial der Astrazeneca-Impfung gegen Corona gehen weiter auseinander. Der Chef der Impfabteilung der EU-Arzneimittelbehörde (EMA), Marco Cavleri, sagte der italienischen Zeitung Il Messagero, es sei "klar", das es einen "Zusammenhang" zwischen dem Vakzin und dem Auftreten von Blutgerinnseln bei manchen Geimpften gebe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte, es gebe "keinen Beleg" dafür, dass die Bewertung zwischen "Nutzen und Risiko geändert werden müsste".

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