„Grundrechte sind ein Ur-Recht, das man sich nicht durch Wohlverhalten verdienen muss", meint Heribert Prantl, Ex-Chef des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung. - © Juergen Bauer
„Grundrechte sind ein Ur-Recht, das man sich nicht durch Wohlverhalten verdienen muss", meint Heribert Prantl, Ex-Chef des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung. | © Juergen Bauer
NW Plus Logo Interview mit Heribert Prantl

Corona-Politik: „Das Parlament hat den Löffel abgegeben“

Heribert Prantl sorgt sich um massive Grundrechtseingriffe in der Coronakrise. Der Jurist und Publizist rechnet mit einer Klagewelle nach der Pandemie.

Heike Krüger

Herr Prantl, Shutdown-Lockerungen in Sicht, teils schon umgesetzt – sind Sie erleichtert? Heribert Prantl: Ich tue mich schwer mit dem Wort Lockerungen. Was wir als Lockerungen bezeichnen, klingt euphemistisch. Es ist doch lediglich die partielle Rückkehr zu einem Stück Normalität. Die Bezeichnung wird der Schwere und Tiefe der Grundrechtseingriffe nicht gerecht. In der Pandemie schleicht sich ein bizarrer Sprachgebrauch ein, etwa der Begriff der Impf-Privilegien. Was löst das bei Ihnen als Journalist aus, dessen Handwerkszeug die Sprache ist? Unbehagen...

Jetzt weiterlesen?

Schnupper-Abo

1 € / 1. Monat
danach 9,90 € monatlich
  • Ohne Laufzeit - monatlich kündbar
Besondere Konditionen für Zeitungsabonnenten
unsere Empfehlung

Jahres-Abo

99 € / Jahr
  • alle Artikel frei

2-Jahres-Abo

237,60 € 169 € / 2 Jahre
  • einmalig für 24 Monate

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere journalistische Arbeit.

Aktuelle Nachrichten, exklusive Berichte und Interviews aus Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und der Welt von mehr als 140 Journalisten für Sie recherchiert.

Mehr zum Thema

Newsletter abonnieren

NW Newsletter - die wichtigsten News

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

© Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG