Schon früher, wie hier in Berlin, ist der Name Sophie Scholl bei Protesten gegen die Corona-Politik von Teilnehmern missbraucht worden. - © picture alliance / SULUPRESS.DE
Schon früher, wie hier in Berlin, ist der Name Sophie Scholl bei Protesten gegen die Corona-Politik von Teilnehmern missbraucht worden. | © picture alliance / SULUPRESS.DE

NW Plus Logo Kommentar Nazi-Opfer werden durch absurde Vergleiche bei Corona-Protesten verhöhnt

Immer wieder werden auf Demonstrationen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung absurde Vergleiche angestellt. Die Corona-Protestler diskreditieren sich damit selbst, kommentiert unser Autor.

Tim Szent-Ivanyi

Berlin. Jana aus Kassel, "seit Monaten aktiv im Widerstand", fühlt sich, sagt sie auf einer Bühne, wie Sophie Scholl. Eine elfjährige aus Pforzheim vergleicht sich mit Anna Frank, weil die Gäste bei ihrer Geburtstagsparty aus Angst vor einer Anzeige der Nachbarn hätten leise sein müssen. Die Corona-Demonstranten am vergangenen Mittwoch nennen das reformierte Infektionsschutzgesetz ein "Ermächtigungsgesetz” und die Protestler Anfang November in Leipzig fühlen sich wie die Teilnehmer der Montagsdemos gegen das DDR-Regime 1989. Die Methode hat offensichtlich System...

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