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Der Fahrer dieses verunfallten Lkw war alkoholisiert. Die Justizminister in NRW und Bayern wollen die Strafen für Trunkenheitsfahrten drastisch erhöhen, wenn dabei Menschen ums Leben kommen. - © picture alliance
Der Fahrer dieses verunfallten Lkw war alkoholisiert. Die Justizminister in NRW und Bayern wollen die Strafen für Trunkenheitsfahrten drastisch erhöhen, wenn dabei Menschen ums Leben kommen. | © picture alliance

Verkehr Bundesratsinitiative: Höhere Strafen für tödliche Verkehrseingriffe

Eingriffe in den Straßenverkehr mit tödlichem Ausgang sollen nach einem Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen und Bayern mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden können

04.06.2020 | Stand 04.06.2020, 12:24 Uhr

Düsseldorf (dpa). Eingriffe in den Straßenverkehr mit tödlichem Ausgang sollen nach einem Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen und Bayern mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden können. Die angestrebte Gesetzesänderung soll etwa greifen, wenn Barrikaden auf Straßen aufgestellt, Drähte gespannt oder Holzscheite von Autobahnbrücken geworden werden. Das sieht eine Bundesratsinitiative vor, die die Justizminister beider Länder, Peter Biesenbach (CDU) und Georg Eisenreich (CSU), am Donnerstag vorstellten.

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