Stephan E., Rechtsextremist und mutmaßlicher Mörder von Walter Lübcke, galt bei den Behörden vor der Tat als "abgekühlt". - © picture alliance/dpa
Stephan E., Rechtsextremist und mutmaßlicher Mörder von Walter Lübcke, galt bei den Behörden vor der Tat als "abgekühlt". | © picture alliance/dpa

NW Plus Logo Kommentar zum Jahrestag Ein Jahr nach dem Lübcke-Mord: Auf dem rechten Auge kurzsichtig

Unsere Demokratie schuldet dem ermordeten Walter Lübcke, vom Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus nicht nur zu reden, sondern ihn auch zu führen. Ein Kommentar.

Jan Sternberg

Vor einem Jahr wurde der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet. Der Mörder trat aus dem Dunkeln, im buchstäblichen und im übertragenen Sinne. Plötzlich stand er auf der nächtlichen Terrasse von Lübckes Wohnhaus, schoss dem CDU-Politiker in den Kopf und verschwand wieder. Verschwunden war der Hauptverdächtige Stephan E. auch aus dem Blickfeld der hessischen Sicherheitsbehörden. Ein Mann, der seit seiner Jugend mit äußerster Brutalität rassistische Taten verübt hat, galt plötzlich als „abgekühlt". E...

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