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Trost von der Parteifreundin: Bodo Ramelow (Die Linke), ehemaliger Ministerpräsident von Thüringen, und Susanne Hennig-Wellsow, Fraktionsvorsitzende Die Linke, sitzen nach der Wahl des neuen Ministerpräsidenten im Landtag. - © picture alliance/dpa
Trost von der Parteifreundin: Bodo Ramelow (Die Linke), ehemaliger Ministerpräsident von Thüringen, und Susanne Hennig-Wellsow, Fraktionsvorsitzende Die Linke, sitzen nach der Wahl des neuen Ministerpräsidenten im Landtag. | © picture alliance/dpa

Nach Eklat in Thüringen Armutsforscher Butterwegge erwartet "Märtyrer-Bonus" für Ramelow

Der Politologe hält es für einen groben Fehler, wenn der Thüringer Landtag auf Neuwahlen verzichtet. Dies sei wichtig für den Reinigungsprozess.

Martin Krause
07.02.2020 | Stand 07.02.2020, 21:08 Uhr

Bielefeld/Köln. Der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge hält es für einen groben Fehler, wenn der Thüringer Landtag auf Neuwahlen verzichtet: „Neuwahlen sind wichtig für den Reinigungsprozess", sagt Butterwegge: „Das Parlament und seine Abgeordneten bleiben sonst mit dem Makel behaftet, einen durch die AfD gewählten Ministerpräsidenten ermöglicht zu haben".

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