Michael Roth, Europa-Staatsminister, und Christina Kampmann, Ex-NRW-Familienministerin aus Bielefeld, fordern ein breites Bündnis solidarischer Kräfte, um die neue SPD-Parteispitze Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken bei der Erneuerung der Partei zu unterstützen. - © picture alliance / SvenSimon
Michael Roth, Europa-Staatsminister, und Christina Kampmann, Ex-NRW-Familienministerin aus Bielefeld, fordern ein breites Bündnis solidarischer Kräfte, um die neue SPD-Parteispitze Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken bei der Erneuerung der Partei zu unterstützen. | © picture alliance / SvenSimon

NW Plus Logo Interview Kampmann und Roth: "Die SPD muss sich möglichst breit aufstellen"

Die Bielefelderin Christina Kampmann und Michael Roth wollten SPD-Chefs werden. Sie kamen im Mitgliedervotum auf den dritten Platz. „Das Projekt Kampmann/Roth ist nicht vorbei“, kündigen sie nun im Interview an.

Andreas Niesmann
Tobias Peter

Bielefeld/Berlin. Christina Kampmann und Michael Roth wollten SPD-Chefs werden. In der Mitgliederbefragung haben sie zwar nicht gewonnen, aber mit einer schwungvollen Kampagne den dritten Platz belegt. „Das Projekt Kampmann/Roth ist nicht vorbei", kündigen sie nun im Interview an. Sie machen deutlich, dass die Aufgabe der Erneuerung der SPD für die neuen Vorsitzenden allein zu groß wäre und üben harte Kritik an den Umgangsformen in der Partei. Frau Kampmann, Herr Roth, SPD-Chef zu sein ist längst nicht mehr „das schönste Amt neben Papst", wie Franz Müntefering es mal gesagt hat...

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