Medikamente ohne persönliche Untersuchung sind im Internet erhältlich. - © Pixabay
Medikamente ohne persönliche Untersuchung sind im Internet erhältlich. | © Pixabay

NW Plus Logo Rezeptpflichtige Medikamente So hebeln Online-Ärzte die Verschreibungspflicht aus

Im Internet können Patienten sich ohne persönliche Untersuchung Rezepte und Medikamente bestellen. Richtig verboten ist das nicht. Richtig legal aber auch nicht.

Anneke Quasdorf

London/Berlin. Ein paar einfache Klicks im Netz, ein paar Tage Wartezeit und schon liegt das rezeptpflichtige Medikament der Wahl im Postkasten. Ohne, dass der Patient einen Arzt gesehen hat. Ein Vorgang, der höchst illegal erscheint, in einem Land wie der Bundesrepublik, in der eine strenge Verschreibungspflicht gilt. Doch so einfach ist es nicht. Die Portale, die diese Dienste anbieten, heißen zavamed.com, fernarzt.com oder medzino.com. Das Prozedere ist immer das gleiche: Der Kunde wählt das von ihm gewünschte Präparat, füllt einen Diagnosebogen aus...

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