0
Christoph Landscheidt (SPD) hat seinen Wunsch nach einem Waffenschein bekräftigt. - © picture alliance
Christoph Landscheidt (SPD) hat seinen Wunsch nach einem Waffenschein bekräftigt. | © picture alliance

Von Rechten bedroht Bürgermeister beantragt Waffenschein: So sehen das Stadtoberhäupter in OWL

Der Kommunalpolitiker aus Kamp-Lintfort, der aus Sorge vor Rechtsextremisten einen Waffenschein beantragt hat, äußert sich erstmals öffentlich. Jetzt wollen die Rechtsextremisten gegen ihn aufmarschieren.

Lothar Schmalen
Matthias Bungeroth

Dirk Müller

Kamp-Lintfort. Der Fall des Bürgermeisters der am Niederrhein gelegenen Stadt Kamp-Lintfort eskaliert. Die rechtsextremistische Partei „Die Rechte" hat inzwischen für Samstag zu einer Demonstration vor dem Rathaus in Kamp-Lintfort aufgerufen – unter der Überschrift „Kein Waffenschein für Bürgermeister Christoph Landscheidt". Der SPD-Politiker Landscheidt (61) ist seit 20 Jahren Bürgermeister von Kamp-Lintfort. Weil er sich von Rechtsextremisten bedroht fühlt, hatte er einen großen Waffenschein, der ihn zum Führen von Schusswaffen berechtigt, beantragt.  Der Antrag für den Waffenschein war allerdings von der zuständigen Kreispolizeibehörde in Wesel abgelehnt worden. Gegen diese Ablehnung ist Landscheidt nun, wie berichtet, vor das Verwaltungsgericht Düsseldorf gezogen. Das Gericht will am 21. Januar darüber entscheiden. Das sagen Bürgermeister aus der Region

realisiert durch evolver group