Irith Michelsohn, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde in Bielefeld, vor der Synagoge in Bielefeld. - © Sarah Jonek
Irith Michelsohn, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde in Bielefeld, vor der Synagoge in Bielefeld. | © Sarah Jonek

Nach tödlichen Schüssen in Halle Jüdische Gemeinde in Bielefeld besorgt

Auch in Bielefeld zeigt die Polizei nach der Tat in Halle an der Saale Präsenz vor der Synagoge

Matthias Bungeroth

Bielefeld. Irith Michelsohn ist nachdenklich. Eigentlich hat die Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde in Bielefeld alle Hände voll damit zu tun, die Gottesdienste aus Anlass des höchsten jüdischen Feiertags in der Synagoge zu organisieren. Jom Kippur heißt der Feiertag, zu deutsch: Versöhnungsfest (s. Infokasten). Doch es sind tödliche Schüsse nahe einer Synagoge, die die Feiertagsstimmung in Halle (Saale) jäh beenden. „Ich finde die ganze Situation schrecklich"...

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