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Ein kleiner Junge steht an einer Wäscheleine im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. - © picture alliance/dpa
Ein kleiner Junge steht an einer Wäscheleine im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. | © picture alliance/dpa

Urlaubsparadies Flüchtlingselend auf Lesbos: Einwohner und Migranten am Limit

Fünf Inseln in der Ostägäis tragen die Hauptlast des Flüchtlingsdeals der EU mit der Türkei

Alexia Angelopoulou
01.10.2019 | Stand 01.10.2019, 16:35 Uhr

Lesbos (dpa). Vor den Ausdünstungen ungewaschener Körper, modriger Kleidung, Müll und Kloake gibt es kein Entkommen. Sie wabern zwischen den Zelten von Moria wie die schwere, feuchte Morgenluft. Über dem einstigen Urlaubsparadis Lesbos färbt sich der Himmel zartrosa. Man hört es, wenn das Flüchtlingslager Moria und der umliegende Slum aufwachen: Ins Vogelgezwitscher mischt sich das Husten aus den Zelten, ein verschleimtes Röcheln, das tief aus der Lunge kommt und zum Lagerleben gehört wie der Dreck und die streunenden Katzen.

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