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Wieder Vater: Unternehmer Elon Musk (51). - © AFP or licensors
Wieder Vater: Unternehmer Elon Musk (51). | © AFP or licensors

USA Wieder Zwillinge: Milliardär Elon Musk hat jetzt neun Kinder

Sieben Kinder hat er schon. Jetzt wurde der reichste Mann der Welt erneut Vater. Mutter ist eine seiner Top-Managerinnen (36).

Dirk Hautkapp
07.07.2022 | Stand 07.07.2022, 13:39 Uhr

Washington. Als Elon Musk, mit über 200 Milliarden Dollar der reichste Mann der Welt, neulich zum Vatertag twitterte, er liebe alle seine Kinder „so sehr”, da gingen mit dem kunterbunten Patchwork-Familienleben des milliardenschweren Unternehmers (Tesla, SpaceX etc.) vertraute Beobachter noch von sieben lebenden Nachkommen aus: Da sind die Zwillinge und Drillinge Xavier, Griffin, Damian, Kai und Saxon aus der Beziehung mit Justine Wilson; alles Jungs. Wobei sich Sohn Xavier Alexander Musk erst vor wenigen Wochen vom reichen Papa per Gerichtsbeschluss spektakulär lossagte und künftig als Vivian Jenna Wilson durchs Leben geht.

Und da sind die aus der Liäson mit der kanadischen Sängerin Grimes, bürgerlich: Claire Boucher, hervorgegangenen X Æ A-Xii (Sohn) , genannt „X”; und Exa Dark Sideræl (Tochter), genannt „Y”. Ein achtes Kind, Nevada Alexander, Musks erster Sohn, starb 2002 bereits nach zehn Wochen an plötzlichem Kindstod. Seit heute weiß man: Die Zahl der lebenden Nachkommen muss nach oben korrigiert werden. Auf neun. Der 51-Jährige ist nach ursprünglichen Berichten des US-Magazins „Business Insider” bereits im vergangenen November wieder Vater von Zwillingen geworden.

Mutter ist Shivon Zilis, eine Top-Managerin der Firma Neuralink, die zum Musk-Imperium gehört. Mit dem 2016 gegründeten Gehirnchip-Startup will Musk, der dort Co-Vorstandschef ist, irgendwann Neuralink-Chips in menschliche Gehirne implantieren. Umstrittene Tierversuche an Schweinen und Affen sind bereits erfolgt. Ende dieses Jahres seien Versuche am Menschen denkbar, sagte Musk vor einigen Monaten.

Die 36-jährige Zilis, geboren im kanadischen Ontario, studierte Wirtschaft und Philosophie an der Elit-Uni Yale, war bei IBM und als Investment-Bankerin tätig und fungierte zuletzt als Direktorin für Spezialprojekte bei Neuralink. Sie teile mit Musk den Humor und das Interesse an Künstlicher Intelligenz, schreibt der „Insider”. Hier gilt die junge Frau als „kommender Star”.

Vor Gericht ließen die Neu-Eltern im April beantragen, dass die Zwillinge (Geschlecht und Namen bisher unbekannt) den Nachnamen Musk und den Nachnamen ihrer Mutter als Mittelnamen erhalten sollten. Ein Richter in Austin/Texas, wo Musk und Zilis gemeldet sind, weil dort inzwischen das Gros seiner geschäftlichen Aktivitäten gebündelt ist, folgte dem Vernehmen nach dem Gesuch.

Musk spricht von "demografischem Desaster"

Etwas pikant: Die jüngsten Musk-Kinder wurden nur wenige Wochen geboren, bevor der nach dem Kurzmitteilungsdienst Twitter greifende Unternehmer mit seiner anderen Partnerin Claire Boucher mit Hilfe einer Leihmutter ebenfalls wieder Vater wurde. Apropos Twitter: Gerüchten nach könnte Musk, wenn er denn den zuletzt auf 44 Milliarden Dollar taxierten Deal hinbekommt, versucht sein, Zilis mit einer Spitzenfunktion bei Twitter zu betrauen.

In US-Medien wird darüber gerätselt, ob die Beziehung Musk - Zilis den Regeln in den meisten Groß-Unternehmen widerspricht, wonach romantische Beziehungen zwischen Bossen und Belegschaftsmitgliedern über zwei Hierarchie-Ebenen hinweg nicht opportun seien. Musk wie Zilis haben bisher keine Medienanfragen beantwortet.

Allerdings dürfte der für erratische Beiträge (für gewöhnlich auf Twitter) bekannte Südafrikaner für sich eine gewisse logische Kontinuität geltend machen im Fall seiner jüngsten Familienaufstellung.

Musk ist seit vielen Jahren der festen Überzeugung, dass „die Menschheit zerfallen wird”, wenn nicht nennenswert mehr Kinder geboren werden. Die landläufige These, dass die Erde überbevölkert ist, sei „total falsch”. Außerdem benötige man langfristig mehr Menschen, wenn dereinst der Planet Mars besiedelt werden soll. Auf seinem Twitter-Profil ist eine Statistik zu sehen. Danach ist die Geburtenrate in den USA bereits seit 50 Jahren unterdurchschnittlich.

Musk sprach im Juni sogar von einem „demografischen Desaster” und setzte dann mit Blick auf seine stattliche Nachkommenschaft lakonisch hinzu: „Ich meine, ich tue meine Schuldigkeit…ha ha.”

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