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Die Sexualisierung von Spielsachen ist in Spanien verboten. Dazu gehört etwa, dass die Kleidung oder die Aufmachung von Barbiepuppen als besonders „sexy“ angepriesen werden. - © Symbolbild: Pixabay
Die Sexualisierung von Spielsachen ist in Spanien verboten. Dazu gehört etwa, dass die Kleidung oder die Aufmachung von Barbiepuppen als besonders „sexy“ angepriesen werden. | © Symbolbild: Pixabay

Barbie oder Action-Spielzeug? Schluss mit Puppen für Mädchen: Spanien kämpft gegen sexistisches Spielzeug

Spaniens Regierung hat zum Kampf gegen geschlechtsspezifisches Spielzeug aufgerufen. Werbung, die sich nur an Mädchen oder Jungen wendet, ist künftig verboten.

Ralph Schulze
09.05.2022 | Stand 09.05.2022, 13:52 Uhr

Puppen und rosafarbene Spielsachen vorzugsweise für Mädchen, Autos und Action-Spielzeug in schrillen Farbtönen vor allem für Jungen – damit soll in Spanien Schluss sein. Spaniens feministische Regierung, in der 14 Frauen und nur neun Männer sitzen und die zu Europas Vorreitern in der Gleichstellungspolitik zählt, hat zum Kampf gegen geschlechtsspezifisches Spielzeug aufgerufen. Werbung, die sich nur an Mädchen oder nur an Jungen wendet, ist künftig in Spanien verboten.

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