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Die Schauspieler Bryan Cranston (66) und Aaron Paul (42) schlüpfen im Staffel-Finale der Spin-off-Serie „Better Call Saul“ erneut in ihre Rollen aus der Kultserie „Breaking Bad“. - © Paul Buck
Die Schauspieler Bryan Cranston (66) und Aaron Paul (42) schlüpfen im Staffel-Finale der Spin-off-Serie „Better Call Saul“ erneut in ihre Rollen aus der Kultserie „Breaking Bad“. | © Paul Buck

Streamingfutter Was sich jetzt zu streamen lohnt

Eine ZDF-Fernsehserie der 80er Jahre, ein Hollywood-Klassiker der 50er, eine Science-Fiction-Serie von Ben Stiller oder das Finale von „Better Call Saul“.

16.04.2022 | Stand 16.04.2022, 19:38 Uhr
Retro

In kaum einer TV-Produktion wird das sogenannte normale Westdeutschland der 80er so lebendig wie in der Serie „Die Wicherts von nebenan“, die 1986 bis 1991 im ZDF-Vorabendprogramm lief. Wer visuell und geistig ins alte West-Berlin zurückwill, sollte jetzt die in die ZDF-Mediathek gestellten Folgen schauen. Geschrieben hat die Serie einst Justus Pfaue (1942-2014), die Musik kam (wie sollte es anders sein?) von Altmeister Christian Bruhn (heute 87). Im Mittelpunkt steht die Mittelstandsfamilie Wichert aus der Herzogstraße 36. Vater Eberhard (der 2020 gestorbene Stephan Orlac) und Mutter Hannelore (Maria Sebaldt, heute 91) haben zwei Söhne: Andy (Hendrik Martz) und Rüdiger (Jochen Schroeder). Eberhard arbeitet als Schreinermeister und nennt seine Frau, die im Keller eine kleine Getränkehandlung betreibt, „Schnuppe“. In der Freizeit singt das Paar in einem Chor in der Kneipe von Conny (Brigitte Mira). Eberhards überkandidelte Mutter Käthe wohnt mit im Haus - und auch ansonsten ist hier alles sehr normal. Böse Zungen würden sagen: piefig.

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