0
Eine Spritze liegt an der Universität Tübingen auf einem Aufkleber mit der Aufschrift CoVac-1. - © Immanuel Reimold/Universitätsklinikum Tübingen/dpa
Eine Spritze liegt an der Universität Tübingen auf einem Aufkleber mit der Aufschrift CoVac-1. | © Immanuel Reimold/Universitätsklinikum Tübingen/dpa

Präparat CoVac-1 Tübinger Forscher entwickeln Corona-Impfstoff für Krebspatienten

Das Präparat der Tübinger Forscher ist ein sogenannter Peptid-basierter Impfstoff. Wie er funktioniert.

13.04.2022 | Stand 13.04.2022, 06:57 Uhr

New Orleans (dpa). Ein neuartiger Corona-Impfstoff soll insbesondere Krebspatienten und Menschen mit angeborenem Immundefekt vor Covid-19 schützen. Das von Tübinger Forschern entwickelte Präparat CoVac-1 zeigte in einer kleinen klinischen Studie bei 93 Prozent der geimpften Probanden die gewünschte Wirkung: eine Aktivierung der T-Zell-Immunantwort. Das berichteten die Wissenschaftler auf der Jahrestagung der US-amerikanischen Krebsforschungsgesellschaft (AACR, American Association for Cancer Research) in New Orleans. Inwieweit die 14 Patienten der Studie mit der Impfung tatsächlich vor einer Infektion oder schweren Symptomen geschützt sind, wurde nicht untersucht.

Mehr zum Thema