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Im Erzbistum Köln schwelt ein Konflikt, in dessen Zentrum der Umgang mit einem Gutachten zum Thema Kindesmissbrauch steht. - © picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt
Im Erzbistum Köln schwelt ein Konflikt, in dessen Zentrum der Umgang mit einem Gutachten zum Thema Kindesmissbrauch steht. | © picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Vor dem höchsten Christen-Fest Kirchenmitglieder in der Minderheit – in Westfalen gibt man sich trotzig

Ostern findet wohl zum ersten Mal nach Jahrhunderten in einem mehrheitlich nicht mehr kirchlich gebundenen Deutschland statt. Mit der Bedeutung des Festes habe dies wenig zu tun, sagen führende Gläubige.

12.04.2022 | Stand 12.04.2022, 20:34 Uhr

Berlin/Bielefeld (dpa/fpf). Nach Hochrechnungen von Experten ist jetzt weniger als die Hälfte der deutschen Bevölkerung Mitglied in den beiden großen Kirchen. "Es ist eine historische Zäsur, da es im Ganzen gesehen, seit Jahrhunderten das erste Mal in Deutschland nicht mehr 'normal' ist, Kirchenmitglied zu sein", sagt der Sozialwissenschaftler Carsten Frerk von der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (Fowid). "Die Abwärtsentwicklung ist schon seit längerem zu beobachten, hat sich in den vergangenen sechs Jahren aber stärker beschleunigt als vorher angenommen."

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