Die Zusatzangebote sind für viele Ärzte lukrativ. - © Symbolbild: Pixabay
Die Zusatzangebote sind für viele Ärzte lukrativ. | © Symbolbild: Pixabay

NW Plus Logo Gesundheit Wie Ärzte mit nutzlosen Zusatzleistungen Geld machen

Der Medizinische Dienst des Bundes fordert von den Ärzten mehr Zurückhaltung beim Verkauf der Leistungen. Auch müssen Patienten oft zu lange auf einen Termin warten.

Wolfgang Mulke

Mancher Patienten wundern sich über das Verhalten ihrer Ärzte. Einen Termin in der normalen Sprechstunde bietet dessen Praxis erst nach langer Wartezeit an. Zusatzleistungen, die selbst bezahlt werden müssen, sind hingegen oft schon kurzfristig möglich. Diese und weitere Klagen erreichen den Medizinischen Dienst des Bundes (MDB). Die so genannten "Individuellen Gesundheitsleistungen" (IGeL) sind schon lange ein ebenso umstrittenes wie lukratives Zusatzgeschäft für viele Ärzte. „Jeder Termin, der für IGeL angeboten wird, steht für eine normale Sprechstunde nicht mehr zur Verfügung“, kritisiert MDB-Chef Stefan Gronemeyer.

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