Detlev Jacobs sitzt am Tisch mit einem Porträt seiner verstorbenen Mutter. Am bundesweiten Gedenktag wird er eine Rede halten. - © epd
Detlev Jacobs sitzt am Tisch mit einem Porträt seiner verstorbenen Mutter. Am bundesweiten Gedenktag wird er eine Rede halten. | © epd
NW Plus Logo Gedenken an die Opfer

Corona-Hinterbliebener: "Das sind keine Zahlen, das sind Menschen"

Am Sonntag gedenkt Deutschland der Corona-Toten. Detlev Jacobs verlor seine demente Mutter, verabschieden konnte er sie nicht. Er sagt: "Es ist gut, dass den Verstorbenen ein Gesicht gegeben wird."

Corinna Buschow

Berlin/Koblenz. Detlev Jacobs hat seine Mutter in der Corona-Pandemie verloren. Im Herbst vergangenen Jahres starb sie an einer Infektion in einem Koblenzer Pflegeheim. Der 53-jährige Lehrerausbilder wird am Sonntag als einer von fünf Hinterblieben bei der zentralen Gedenkfeier sprechen, die Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für die Verstorbenen der Pandemie ausrichtet. Im Gespräch berichtet Jacobs von der schwierigen Zeit der Isolation im Pflegeheim, dem ausgebliebenen Abschied von der Mutter und was der staatliche Akt am Sonntag für ihn persönlich bedeutet...

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