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Fotos der Opfer des Anschlags auf israelische Sportler bei den Olympischen Spielen 1972 in München sind während der Gedenkveranstaltung auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck zum 50. Jahrestag des Anschlags zu sehen. | © Sven Hoppe/dpa

Medienbericht Olympia-Terrorist von 1972 lebte wohl unbehelligt in Berlin

17.09.2022 | Stand 18.09.2022, 01:27 Uhr

Einer der drei überlebenden Olympia-Attentäter von 1972 soll sich einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» zufolge 13 Jahre nach der blutigen Geiselnahme von München unbehelligt in Berlin aufgehalten haben. Die Polizei in Bayern sei von einem V-Mann des Bundeskriminalamtes über den Aufenthaltsort des palästinensischen Terroristen informiert worden, der beinahe täglich zwischen dem West- und dem Ostteil der Stadt gependelt sei, schreibt die Zeitung (Samstag) unter Berufung auf Aktenmaterial, das inzwischen im Münchner Staatsarchiv lagert und bedingt zugänglich ist. Allerdings sei die Zuverlässigkeit des damaligen BKA-Informanten nicht geklärt gewesen. Die Information sei dann in Bayern möglicherweise versandet, ob sie jemals weiterverfolgt wurde, sei unklar.

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