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Biden betonte in dem Telefonat mit Putin, eine Invasion würde "großes menschliches Leid verursachen und das Ansehen Russlands schmälern". - © AFP
Biden betonte in dem Telefonat mit Putin, eine Invasion würde "großes menschliches Leid verursachen und das Ansehen Russlands schmälern". | © AFP

Ukraine-Konflikt Gespräche zu Ukraine: Biden und Macron drängen Putin zu Deeskalation

Nonstop-Telefon-Diplomatie: Staats- und Regierungschefs aus den USA und Europa verbringen am Samstag Stunden in Telefonaten - auch direkt mit Russlands Präsident Putin, um die Ukraine-Krise zu entschärfen.

12.02.2022 | Stand 12.02.2022, 21:07 Uhr

Washington/Moskau/Kiew (dpa). US-Präsident Joe Biden und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron haben in direkten Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin erneut versucht, eine Eskalation im Ukraine-Konflikt abzuwenden. Die beiden telefonierten am Samstag nacheinander mit dem Kremlchef. Biden warnte Putin laut Weißem Haus eindringlich vor einer Invasion der Ukraine und drohte einmal mehr mit schwerwiegenden Konsequenzen. Moskau wies die US-Warnungen vor einem russischen Angriff die Ukraine scharf zurück und sprach von "provokativen Spekulationen" und "Hysterie". In Europa wächst dennoch die Sorge vor einer Eskalation. Mehrere Staaten, darunter Deutschland, riefen ihre Bürger zur Ausreise aus der Ukraine auf.

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