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Der Kohleausstieg bis 2030 ist nur schwer zu meistern, glauben viele. Hier zu sehen: Das Braunkohlekraftwerk Jaenschwalde (LEAG) in der brandenburgischen Lausitz. - © Picture Alliance / Andreas Franke
Der Kohleausstieg bis 2030 ist nur schwer zu meistern, glauben viele. Hier zu sehen: Das Braunkohlekraftwerk Jaenschwalde (LEAG) in der brandenburgischen Lausitz. | © Picture Alliance / Andreas Franke

Plan der Ampel-Koalition Kohleausstieg bis 2030: Wie soll das gehen und ist das zu schaffen?

In neun Jahren schon soll in Deutschland der Abbau und die Verfeuerung von Kohle Geschichte sein - so will es die künftige Regierung. Ökostrom und Gas sollen die Lücke stopfen. Aber ist das überhaupt machbar?

Andreas Hoenig
02.12.2021 | Stand 02.12.2021, 16:38 Uhr
Verena Schmitt-Roschmann

Berlin/Jänschwalde. Helmut Badtke zog vor 30 Jahren aus dem Ruhrgebiet in die Lausitz, und der Blick auf die alte Heimat gibt ihm zumindest etwas Zuversicht. Dreckig und kaputt sei der Kohlenpott einmal gewesen, jetzt gebe es dort blühende Landschaften, weiß der Bürgermeister von Jänschwalde. "Das kann hier in unserem Gebiet in der Lausitz auch passieren." Vorerst aber sieht Badtke die Zukunft ziemlich düster. "Wir leben von der Kohle, nicht von grünen Träumen", sagt der Bürgermeister.

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