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Durch die Flutkatastrophe sind viele Straßen und Häuser zerstört worden und müssen seitdem aufwendig in Schuss gebracht werden, wie hier in Bad Neuenahr-Ahrweiler. - © Meike Boeschemeyer / epd
Durch die Flutkatastrophe sind viele Straßen und Häuser zerstört worden und müssen seitdem aufwendig in Schuss gebracht werden, wie hier in Bad Neuenahr-Ahrweiler. | © Meike Boeschemeyer / epd

Lehre aus Flut und Pandemie So wird der deutsche Katastrophenschutz modernisiert

Ein Bund-Länder-Krisenstab zum Bevölkerungsschutz ist in der Diskussion. Ein neues Warnsystem soll Ende nächsten Jahres an den Start gehen.

Markus Decker
18.11.2021 | Stand 17.11.2021, 22:44 Uhr

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat die bevorstehende Innenministerkonferenz von Bund und Ländern Anfang Dezember aufgefordert, angesichts der Corona-Pandemie und vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf die Einrichtung eines permanenten Krisenstabes im Kanzleramt zu dringen. „Wir brauchen einen Stab Bevölkerungsschutz im Bundeskanzleramt, um die Ressort-übergreifende Verantwortung zu stärken", sagte er dieser Redaktion. „Denn die Flut in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat alles bisher Dagewesene übertroffen. Wir brauchen feste Strukturen, um solche Katastrophen besser zu handhaben. Das gilt auch für Corona. Ein solcher Bund-Länder-Krisenstab muss nicht immer aktiv sein, aber er muss schnell aktiviert werden können."

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