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Demonstrierende halten Protestschilder zum Auftakt des G20-Gipfels. Die Bemühungen um ein starkes Signal im Klimaschutz drohen zu scheitern. - © REUTERS
Demonstrierende halten Protestschilder zum Auftakt des G20-Gipfels. Die Bemühungen um ein starkes Signal im Klimaschutz drohen zu scheitern. | © REUTERS

Gipfel in Rom G20-Staaten verpassen Weltklimakonferenz einen herben Dämpfer

Kann die Erderhitzung stark genug gebremst werden, um den Planeten zu retten? Darauf muss der Weltklimagipfel in zwei Wochen eine Antwort geben. Der Start ist holprig.

31.10.2021 | Stand 31.10.2021, 21:43 Uhr |
Rom (dpa) . Zu Beginn der Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow haben die Hoffnungen auf wirksame Schritte gegen die gefährliche Erderhitzung einen herben Dämpfer erhalten. Die führenden Wirtschaftsmächte konnten sich am Sonntag bei ihrem G20-Gipfel im italienischen Rom nicht auf ehrgeizige gemeinsame Klimaziele einigen. Die Abschlusserklärung enthält weder für die wichtige Kohlendioxidneutralität noch für den Ausstieg aus der Kohleverstromung ein konkretes Zieldatum.

Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel wertete die Beschlüsse nach ihrem wohl letzten G20-Gipfel trotzdem als „gutes Signal" für Glasgow. Auch der G20-Vorsitzende, Italiens Ministerpräsident Mario Draghi, sprach von einem Erfolg. Klimaschützer zeigten sich dagegen enttäuscht von der Unentschlossenheit der G20-Staaten, die 80 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgase produzieren.

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