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Folgen der Corona-Pandemie - © Foto: Fabian Sommer/dpa
Psychische Störungen bei Frauen haben in der Pandemie deutlich mehr zugenommen als bei Männern. | © Foto: Fabian Sommer/dpa
Folgen der Pandemie

Weltweit deutlich mehr psychische Erkrankungen durch Corona

Die Corona-Pandemie fordert die Psyche vieler Menschen heraus - mehr Depressionen und Angststörungen sind die Folge. Forscher rufen Regierungen in aller Welt dringend zum Handeln auf.

09.10.2021 | Stand 09.10.2021, 18:45 Uhr

Brisbane - Die Zahl psychischer Erkrankungen hat durch die Corona-Pandemie weltweit enorm zugenommen. Im Covid-Jahr 2020 gab es laut einer Studie geschätzte 53 Millionen Fälle von schweren depressiven Störungen und 76 Millionen Fälle von Angststörungen zusätzlich, die auf die Viruskrise zurückzuführen sind. Das entspreche global einer Steigerung von 28 beziehungsweise 26 Prozent, schreiben Forscher der australischen Universität von Queensland und der Universität von Washington im Fachmagazin «The Lancet». Regierungen in aller Welt müssten dem Trend dringend gegensteuern, so die Forscher.

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