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G20-Gipfel - © Foto: Luca Bruno/AP/dpa
Olaf Scholz, Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat, während eines Interviews am Rande des G20-Gipfels in Venedig. | © Foto: Luca Bruno/AP/dpa

15 Prozent für alle G20 beschließen Mindeststeuer für global agierende Unternehmen

Seit Jahren unterbieten sich Staaten weltweit bei den Unternehmensteuern. Damit soll jetzt Schluss sein. Doch die globale Steuerreform muss noch Hürden nehmen.

Theresa Münch
10.07.2021 | Stand 10.07.2021, 17:47 Uhr

Venedig - Vizekanzler Olaf Scholz steht an der Lagune von Venedig und verspricht: «Das wird die Welt besser machen.»
Er ist stolz: Die großen Industrie- und Handelsländer haben sich am Samstag darauf verständigt, weltweit Steueroasen auszutrocknen und von großen digitalen Unternehmen mehr Steuern zu verlangen. Am Ende habe es Szenenapplaus gegeben, berichtet der SPD-Politiker. Über Jahre hatte der deutsche Finanzminister international zu den treibenden Kräften für die Reform gehört. Sie soll ein System umkrempeln, das nach rund 100 Jahren nicht mehr zeitgemäß ist.

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