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Die Fixierung auf die Sieben-Tage-Inzidenz ist wissenschaftlich umstritten. - © David Knapp (Symbolfoto)
Die Fixierung auf die Sieben-Tage-Inzidenz ist wissenschaftlich umstritten. | © David Knapp (Symbolfoto)

NW Plus Logo Corona-Modelle Wissenschaftler kritisiert Fixierung auf Sieben-Tage-Inzidenz

Die Schreckensszenarien der Pandemie-Modelle sind ausgeblieben. Ihr Fokus auf der 7-Tages-Inzidenz ist umstritten. Wie steht etwa der Bielefelder Physiker Andreas Brockhinke heute zu seinen Berechnungen?

Heike Krüger

Bielefeld. Eine Epidemie bedeutet ständige Veränderung, sagt Gerd Antes, Freiburger Mathematiker und Medizinstatistiker. Die Situation in der Pandemie sei im Fluss. Ein Wert allein werde ihrer Dynamik nicht gerecht, kritisiert der renommierte Wissenschaftler die Fixierung auf die 7-Tages-Inzidenz. Diese wird bis heute als wichtigster Kennwert zur Verhängung von Maßnahmen zur Corona-Eindämmung herangezogen. Was da fehlt, so Antes, sei die konkrete Aufschlüsselung von Infektionsketten, der präzise Blick etwa darauf, aus welchen Umfeldern und Berufen Menschen kommen, die positiv getestet werden...

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