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Lehrerverband kritisiert Corona-Politik - © Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa
Der deutsche Lehrerverband kritisiert, dass die Grenzwerte, die einen Wechsel in den Distanzunterricht bedingen, zu hoch angelegt sind. (Symbolbild). | © Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Corona-Notbremse bei 165 "Deutlich zu hoch": Kritik an Grenzwert für Distanzunterricht

Der Inzidenzwert von 165 für Schulschließungen steht im Raum. Eine viel zu hohe Schwelle, warnt der Lehrerverband. Die Virusausbreitung werde damit nicht wirksam gestoppt.

20.04.2021 | Stand 20.04.2021, 09:48 Uhr

Berlin (dpa). Der deutsche Lehrerverband fordert, die geplante Corona-Notbremse des Bundes noch einmal nachzuschärfen und Schüler früher in den Distanzunterricht zu schicken als bisher vorgesehen. Es sei zwar ein Fortschritt, dass der maßgebliche Inzidenzwert für Schulschließungen von 200 auf 165 gesenkt worden sei, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Doch auch eine Inzidenz von 165 ist noch deutlich zu hoch."

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