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Polizeiwagen vor dem Polizeipräsidium in Mühlheim an der Ruhr - © Foto: Roland Weihrauch/dpa
Rund 30 Polizisten in NRW sollen jahrelang rechtsextremistischen Chat-Gruppen angehört haben. | © Foto: Roland Weihrauch/dpa
Strafverfahren eingeleitet

Skandal um rechtsextreme Chats erreicht NRW-Verfassungsschutz

Die Verdachtsfälle in der NRW-Polizei reichen nun auch bis in den Verfassungsschutz. Laut Innenminister Reul handelt es sich aber nicht um strafrelevante Inhalte. Weitere Fälle wohl in Berlin.

01.10.2020 | Stand 01.10.2020, 17:38 Uhr

Düsseldorf. Nach der Aufdeckung rechtsextremer Chatgruppen bei der Polizei in NRW sind nun auch Fälle beim Verfassungsschutz des Landes bekanntgeworden. „Drei Personen gehörten zur Observationsgruppe des Verfassungsschutzes, eine Person war Verwaltungssachbearbeiter in der Polizeiabteilung des Innenministeriums", teilt das NRW-Innenministerium mit. Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte vor einer Woche im Innenausschuss lediglich über vier Mitarbeiter des Innenministeriums berichtet, die in sozialen Netzwerken und Chats aufgefallen seien.

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