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US-Truppenabzug - © Foto: picture alliance / Nicolas Armer/dpa
Sorgt für mächtig Ärger in der Koalition: Der Abzug von rund 12.000 US-Soldaten aus Deutschland. | © Foto: picture alliance / Nicolas Armer/dpa

Debatte um Rüstungskooperation US-Truppenabzug sorgt für Ärger in der Koalition

31.07.2020 | Stand 31.07.2020, 17:36 Uhr

Berlin - Der geplante US-Truppenabzug aus Deutschland sorgt nun auch innerhalb der Koalition in Berlin für Ärger. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich will als Reaktion auf die angekündigte Reduzierung um 12 000 Soldaten die Rüstungskooperation mit den USA auf den Prüfstand stellen und stößt damit bei der Union auf Unverständnis und Kritik. Mützenich kritisiere zwar zu Recht das Verhalten von US-Präsident Donald Trump, sagte der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter der Deutschen Presse-Agentur. «Jedoch hat er leider nicht verstanden, dass wir unsere Freiheit, auch die Freiheit Unsinniges und Aberwitziges zu fordern, den jahrzehntelangen Sicherheitsgarantien der USA verdanken.»

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