0
Im E-Center in Stemwede-Levern ist das Regal mit Toilettenpapier zum großen Teil leer. - © Joern Spreen-Ledebur
Im E-Center in Stemwede-Levern ist das Regal mit Toilettenpapier zum großen Teil leer. | © Joern Spreen-Ledebur

Hamsterkäufe Eine kleine Geschichte des Toilettenpapiers

In Zeiten des Coronavirus ist Klopapier gefragt wie nie. Die Supermarktregale sind weitestgehend leergekauft. Aber was hamstern wir da eigentlich?

Jemima Wittig

Bielefeld. Seit gut zwei Wochen bietet sich den Kunden von Supermärkten das gleiche Bild: Die Regale, auf denen sich sonst Toilettenpapier stapelt, sind weitestgehend leer. Und dabei ist es egal, ob es sich um das graue Ökopapier oder das extra flauschige Vierlagige handelt. In Zeiten des Coronavirus ist Toilettenpapier gefragt, wie kaum ein anderes Produkt. Immerhin: Der erste große Welle der Hamsterkäufe scheint vorüber. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) teilte bereits Mitte der vergangenen Woche mit, bundesweit gebe es zwar „weiterhin eine höhere Nachfrage nach länger haltbaren Produkten und Hygieneartikeln". Rewe betonte allerdings, die Tage, an denen sich der Absatz etwa mit Toilettenpapier verdoppelt habe, seien vorbei. Vermehrt wurde dazu aufgerufen, Hamsterkäufe zu unterlassen. ...

realisiert durch evolver group