Im kommenden Jahr Demokratin Klobuchar kandidiert für US-Präsidentenwahl

Washington - Bei der US-Präsidentenwahl im kommenden Jahr wollen immer mehr Demokraten gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump antreten. Die Senatorin Amy Klobuchar erklärte am Sonntag (Ortszeit) in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota offiziell ihre Bewerbung um die Kandidatur.

Erst am Samstag hatte die prominente Senatorin Elizabeth Warren erklärt, sie wolle für die Demokraten gegen Trump in die Präsidentschaftswahl 2020 ziehen.

Klobuchar sagte am Sonntag in dichtem Schneetreiben und bei fast minus zehn Grad Celsius vor jubelnden Anhängern: «Es ist an der Zeit, dass wir uns unsere Demokratie zurückholen.» Die 58-Jährige kündigte unter anderem an, im Falle ihres Wahlsieges einen Schwerpunkt auf den Klimaschutz zu legen. «Am ersten Tag werden wir dem internationalen Klimaschutzabkommen wieder beitreten.»

Trump hatte die USA - einen der größten Verursacher von Treibhausgasen weltweit - im Jahr 2017 auf dem internationalen Pariser Klimaschutzabkommen zurückgezogen. Klobuchar kündigte mit Blick auf Trumps Regierungsstil an, bei ihr werde es keine «Außenpolitik per Tweet» geben.

Mit Klobuchar haben bislang zehn Demokraten angekündigt, dass sie gegen Trump kandidieren wollen. Die Hälfte davon sind Frauen. Als weitere mögliche Bewerber werden Ex-Vizepräsident Joe Biden sowie der unabhängige Senator Bernie Sanders gehandelt. Die parteiinternen Vorwahlen beginnen Anfang 2020 in Iowa. Bei den Republikanern hat bislang nur Trump erklärt, dass er 2020 wieder antreten wird.

Copyright © Neue Westfälische 2019
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2019
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group