Die Union mit Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) an der Spitze fuhr am Sonntag bei der Landtagswahl im Saarland deutliche Verluste ein. - © picture alliance/dpa
Die Union mit Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) an der Spitze fuhr am Sonntag bei der Landtagswahl im Saarland deutliche Verluste ein. | © picture alliance/dpa

NW Plus Logo Kommentar Landtagswahl im Saarland: Der CDU fehlt die Mitte

Das desaströse Ergebnis der Union im kleinsten deutschen Bundesland offenbart zugleich ihre strukturelle Schwäche bundesweit. Die größte Oppositionspartei sucht eine neue Identität, analysiert unser Autor.

Thomas Seim

Die volle Wucht wird das Ergebnis der Saar-Wahl erst noch entfalten. Das wird dann geschehen, wenn die ersten Exegesen des Wählerverhaltens durchschritten sind, die die Wahlforscher für die nicht vorhergesehene absolute SPD-Mehrheit vorgelegt haben. Es wird dabei nicht ausreichen, das mit der Lage im kleinsten Bundesland zu erklären. Sicher ist zutreffend, dass die CDU mit Tobias Hans nicht den stärksten Amtsträger ins Rennen schickte. Zugleich war die Sozialdemokratin Anke Rehlinger nicht die schwächste Gegenkandidatin.

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