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Dass Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in Sachen Impfpflicht wenig aktiv werden, moniert unsere Autorin. - © picture alliance/dpa
Dass Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in Sachen Impfpflicht wenig aktiv werden, moniert unsere Autorin. | © picture alliance/dpa

Kommentar Rumdruckserei bei der Impfpflicht: Mit Regieren hat das nichts zu tun

Karl Lauterbach will in der Frage der Impfpflicht „neutral“ sein, und Olaf Scholz wartet auf die „weise“ Entscheidung des Bundestags. Damit fallen die beiden in Pandemiezeiten wichtigsten Politiker als mutig vorangehende Führungskräfte aus, moniert unsere Autorin.

Kristina Dunz
14.01.2022 , 06:00 Uhr

Der Bundeskanzler setzt bei der Einführung einer Impfpflicht gegen das Coronavirus auf eine „weise“ und „zügige“ Entscheidung der Bundestagsabgeordneten. Und auch sein Bundesgesundheitsminister möchte nun doch nicht selbst einen Antrag schreiben. Dem Bundestag einen eigenen Entwurf vorzulegen wäre „keine so kluge Idee“, begründet Karl Lauterbach seine plötzliche politische Zurückhaltung. Damit fallen die beiden in Zeiten einer Pandemie wichtigsten Politiker als mutig vorangehende Führungskräfte aus.

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