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Stark umstritten: Im Netz tobt ein Shitstorm gegen den Augsburger Zoo. Unsere Autorin fordert: Erstmal informieren. - © picture alliance / Zoonar | Gunter Kirsch
Stark umstritten: Im Netz tobt ein Shitstorm gegen den Augsburger Zoo. Unsere Autorin fordert: Erstmal informieren. | © picture alliance / Zoonar | Gunter Kirsch

Kommentar Eingeschläfertes Nashornbaby: Schlaumachen statt Niedermachen

Alle wüten im Netz gegen den Augsburger Zoo, weil er ein neugeborenes Tier hat einschläfern lassen. Dabei sollte man sich erstmal richtig informieren, findet unsere Autorin.

Anneke Quasdorf
16.10.2021 | Stand 16.10.2021, 16:28 Uhr

Es gibt viele Berufe, die in Zeiten von Social Media und Shitstorm-Kaskaden zur wahren Zumutung werden können. Zoodirektor ist mit Sicherheit einer davon. Wer möchte schon aller Welt verkünden müssen, dass man gezwungen war, ein Tier einzuschläfern – und dann auch noch ein Baby, ein Neugeborenes? Genau das ist in Augsburg passiert. Die Welle aus Hass und Wut ließ im Netz nicht lange auf sich warten. Beleidigungen wie „Mörder" und „Schlächter" sind da noch vom harmloseren Kaliber.

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