Sebastian Kurz gab am Samstagabend im Bundeskanzleramt eine Erklärung ab. - © picture alliance / GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Sebastian Kurz gab am Samstagabend im Bundeskanzleramt eine Erklärung ab. | © picture alliance / GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
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Der Rücktritt eines Illusionskünstlers

Nach außen präsentierte sich Österreichs Ex-Kanzler Kurz mit geschliffenen Manieren - hinter den Kulissen ging es offenbar korrupt und vulgär zu. Nun stehen Österreich Monate der Schlammschlachten bevor.

Eva Quadbeck

Mit seinem Rücktritt vom Kanzleramt hat Sebastian Kurz die Staatskrise in Österreich vorerst beendet. Dieser Schritt ist aber keineswegs aus staatsmännischer Verantwortung für das Land erfolgt. Vielmehr ist der 35-Jährige von einem sinkenden Schiff in eine Rettungsinsel gesprungen. Hätte Kanzler Kurz nicht von sich aus seine Demission bekannt gegeben, er wäre durch ein Misstrauensvotum in dieser Woche aus dem Kanzleramt gejagt worden. Sein Koalitionspartner von den Grünen hatten die Nase voll von einem Kanzler, gegen den wegen Bestechlichkeit und Untreue ermittelt wird...

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