Demo am 22. Juni 2019 in München gegen Nazi-Terror und Rassismus in Gedenken an Walter Lübcke. Die Demonstranten zogen Parallelen zum NSU und gedachten auch deren Opfer.  - © imago images / Alexander Pohl
Demo am 22. Juni 2019 in München gegen Nazi-Terror und Rassismus in Gedenken an Walter Lübcke. Die Demonstranten zogen Parallelen zum NSU und gedachten auch deren Opfer.  | © imago images / Alexander Pohl
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Rechtskräftiges NSU-Urteil bedeutet nicht: Schlussstrich!

Die verworfenen Revisionen sind gute Nachrichten für die Hinterbliebenen. Warum die Ausleuchtung des NSU aber jetzt noch weitergehen muss, kommentiert unser Autor und zeigt die bisherigen Schwachstellen.

Felix Huesmann

Das Urteil gegen die rechtsextreme Terroristin Beate Zschäpe ist rechtskräftig – endlich! Der Bundesgerichtshof hat eine Revision Zschäpes und zweier Mitangeklagter gegen das Urteil des Münchner Oberlandesgerichts am Donnerstag verworfen. Wegen der Mitttäterschaft an zehn Morden und mehreren Raubüberfällen muss Zschäpe lebenslang hinter Gitter. Nur gegen den Mitangeklagten André Eminger wird nun noch einmal verhandelt – die Bundesanwaltschaft hatte eine höhere Strafe für den Neonazi gefordert. Vor allem für die Hinterbliebenen der NSU-Opfer ist das eine gute Nachricht...

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