Die Aufspaltung beendet einen jahrelangen Streit um die strategische Ausrichtung und Führungsfragen von Dr. Oetker. - © picture-alliance/ dpa
Die Aufspaltung beendet einen jahrelangen Streit um die strategische Ausrichtung und Führungsfragen von Dr. Oetker. | © picture-alliance/ dpa
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Konzernaufspaltung - es gibt keinen Grund zur Sorge um die Oetkers

Für Rudolf-August Oetkers Maxime „Firmeninteressen gehen vor Familieninteressen" ist die Aufspaltung eine Niederlage, meint unser Autor.

Martin Krause

Rudolf-August Oetker, der seinen Konzern einst als Alleineigentümer beherrschte, hatte bei der Expansion auf einen Mix gesetzt, der nach modernen Maßstäben fast kurios anmutet: Banken, Reedereien und Hotels neben Brauereien und Pizzafabriken. Der 2007 gestorbene Bankkaufmann vertraute auf ein breites Portfolio, das sich zuletzt in der Corona-Krise bewährte, als starke Sparten die schwachen stützten. Nach dem Verkauf der Reedereien, der 2020 eingefädelten Trennung vom Bankhaus Lampe und  verliert der verbleibende Bielefelder Oetker-Zweig diese Vielfalt. Der Konzern mit bisher 37...

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