Der frühere Bundesliga-Stürmer Demba Ba (rechts) stellt die Schiedsrichter zur Rede. - © Witters
Der frühere Bundesliga-Stürmer Demba Ba (rechts) stellt die Schiedsrichter zur Rede. | © Witters
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Spielabbruch nach Rassismus-Skandal: Immerhin ein Zeichen

Der Fußball duckt sich in der Praxis bei der Bekämpfung von Rassismus gern weg. Am Dienstagabend hatte ein Vorfall in der Champions League wenigstens mal Konsequenzen. Doch das reicht natürlich nicht. Denn das Gift sitzt tief.

Björn Vahle

Wie würden Sie jemanden benennen, den Sie zum ersten Mal sehen? Womöglich würden Sie ihn beschreiben, vielleicht sogar das augenscheinlichste Merkmal hervorheben, das Ihnen auffällt. Das ist ganz verständlich, man will ja präzise sein. So versuchte offenbar einer der Schiedsrichter beim Champions-League-Spiel zwischen Paris St. Germain und Basaksehir sein Verhalten zu rechtfertigen. Basaksehir-Assistenztrainer Pierre Webo wollte von ihm das rassistische "N-Wort" gehört haben, gesagt haben wollte er selbst aber das rumänische Wort für schwarz: "negru"...

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