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Köln Kommentar zu Übergriffen auf Frauen in Köln: Eine neue Form der Gewalt

Deutschland hat ein Problem mit Banden aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum

Carolin Nieder-Entgelmeier
05.01.2016 | Stand 05.01.2016, 16:17 Uhr

Eine neue Form der Gewalt hat Deutschland erreicht. In der Silvesternacht versammelten sich in Köln 1.000 offenbar nordafrikanische und arabische Männer auf dem Platz zwischen Bahnhof und Dom. Im Schutz des Mobs umzingelten Gruppen mindestens 60 Frauen, um sie zu beleidigen, anzufassen, auszurauben und zu vergewaltigen. Die Polizei spricht von einer völlig neuen Dimension und sucht noch nach passenden juristischen Begriffen für die Demütigungen, die die Opfer zum Start in das neue Jahr über sich ergehen lassen mussten. Die Schilderungen der Opfer erschüttern: „Ich hatte Finger an allen Körperöffnungen" oder „Sie haben mir den Slip vom Körper gerissen". Die Aussagen erinnern an die Übergriffe während des Arabischen Frühlings auf dem ägyptischen Tahrir-Platz. In Kairo und Köln haben sich keine Einzeltäter an Frauen vergriffen, sondern organisierte Gruppen. Die Szenen aus Köln machen deutlich, dass Deutschland ein Problem mit Banden aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum hat. Das Innenministerium warnt seit Wochen vor Männern, die alleine nach Deutschland reisen, sich in ihrer neuen Heimat zu Gruppen formieren und Geschäfte überfallen. Nun werden auch Frauen überfallen und das in Abwesenheit des Rechtsstaats an einem der am stärksten frequentierten Plätze Deutschlands. Wenn schon der unpassende Anmachversuch von FDP-Politiker Rainer Brüderle einen Aufschrei der Entrüstung auslöste, warum bleibt die Reaktion auf diese Serie sexueller Übergriffe so leise? Kontakt zum Autor

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