Früherer Farc-Chef bittet Opfer in Kolumbien um Verzeihung

Bogotá - Zum Auftakt der Prozesse gegen die frühere Führungsriege der Farc in Kolumbien hat der ehemalige Kommandeur der linken Rebellen deren Opfer um Verzeihung gebeten. «Viele Familien haben Schmerz, Angst und nicht wiedergutzumachende Verluste erlitten», sagte Rodrigo Londoño. «Wir bitten um Vergebung, werden alles tun, damit sie die Wahrheit erfahren.» Ende 2016 legten die kolumbianische Regierung und die Farc den jahrzehntelangen Bürgerkrieg mit 220 000 Toten und Millionen Vertriebenen mit einem Friedensvertrag bei.

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