Gericht: Sami A. könnte zurückgeholt werden

Gelsenkirchen - Laut dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen muss der abgeschobene Ex-Leibwächter von Osama bin Laden womöglich wieder nach Deutschland zurückgebracht werden. Es liege jetzt daran, ob und wie sich der Betroffene gegen die Abschiebung wehre, so Gerichtssprecher Wolfgang Thewes zur «Neue Ruhr/Neue Rhein-Zeitung». Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums hatte zuvor wörtlich gesagt, das sei Sache von NRW und im Ergebnis des Gerichts. Das Verwaltungsgericht hatte die Abschiebung von Sami A. gestern untersagt, die zuständigen Behörden aber erst heute Morgen darüber informiert. Da saß er schon im Flugzeug Richtung Tunesien.

Copyright © Neue Westfälische 2018
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2018
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group