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Im wahren Leben: Saroo Brierley mit Mutter Kamla. Der Film „Lion" basiert auf seiner unglaublichen Geschichte. - © Universum
Im wahren Leben: Saroo Brierley mit Mutter Kamla. Der Film „Lion" basiert auf seiner unglaublichen Geschichte. | © Universum

Kultur Filmkritik: „Lion – Der lange Weg nach Hause“

Neu im Kino: „Lion – Der lange Weg nach Hause“ erzählt die wahre Geschichte eines indischen Jungen. Ein bewegender Film, der enorm stark anfängt, das glückliche Ende aber arg herauszögert

Anke Groenewold
23.02.2017 | Stand 22.02.2017, 22:30 Uhr

Bielefeld. Es ist herzzerreißend: Einen fünfjährigen Inder verschlägt es in das über 1.500 Kilometer von seinem Heimatdorf entfernte Kalkutta. Als eins von vielen Straßenkindern irrt er allein durch den Moloch. Die erste Hälfte des Films „Lion – Der lange Weg nach Hause" mit dem charismatischen Sunny Pawar in der Rolle des schlauen Knirpses ist starkes, bildermächtiges, unvergessliches Kino. Das ist bemerkenswert, denn Regisseur Garth Davis heimste zwar als Werbefilmer Preise ein, führte aber bisher nur bei der Serie „Top of the Lake" Co-Regie.

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