Simon Heinle legt „seinen" Hendrik Höfgen variantenreich an, als Getriebenen zwischen Opportunismus und Zweifel. - © Philipp Ottendoerfer
Simon Heinle legt „seinen" Hendrik Höfgen variantenreich an, als Getriebenen zwischen Opportunismus und Zweifel. | © Philipp Ottendoerfer
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Willfähriger Wegbereiter für den Untergang - Premiere von „Mephisto“

Dariusch Yazdkhastis „Mephisto“-Interpretation legt die Eskalationsstufen einer Selbstverleugnung präzise offen. Die multimediale Ausstattung schafft ein besonderes Theatererlebnis.

Heike Krüger

Bielefeld. Eitel, missgünstig, verführbar – Hendrik Höfgen besitzt viele Eigenschaften, um zum willfährigen Instrument einer „höheren Ordnung" zu taugen. Der Schauspieler, den Klaus Mann in seinem Roman „Mephisto" 1936 porträtierte, ist ein Ausbund an opportunistischer Selbstverleugnung und steht noch immer beispielhaft für all jene, die das Unheil kommen sehen, sich ihm aus Eigennutz aber nicht in den Weg stellen. In der aktuellen Bielefelder Schauspieladaption füllt Simon Heinle die Hauptrolle des Höfgen mit großer Präsenz...

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